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Das Holocaust-Mahnmal am Opernplatz in Hannover

Die Veranstaltung beginnt im Neuen Rathaus in Hannover, am Stadtmodell der 1930er Jahre. Damals lebten mehr als 5.000 jüdische Einwohner in Hannover, und die Synagogengemeinde Hannover zählte zu den zehn größten jüdischen Gemeinden in Deutschland, mit der Neuen Synagoge als symbolischem Zentrum. Jüdisches Leben war von religiöser, kultureller, sozialer und politischer Vielfalt geprägt, zahlreiche jüdische Stiftungen und Vereine repräsentierten traditionelle wie moderne Strömungen.

Anschließend führt ein kurzer Gang zum Mahnmal an der Oper, das an die Zerstörung jüdischen Lebens in Hannover erinnert. Das Mahnmal entstand 1994 auf Initiative des Vereins "Memoriam" mit Zustimmung des Rates der Stadt, als künstlerisches und dokumentarisches Projekt. Auf den Schrifttafeln des Mahnmals sind Namen und Schicksale von 1 .930 Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern eingraviert. Sie alle starben eines gewaltsamen Todes, als Opfer der Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten in den Jahren 1933 bis 1945. Die Nennung der Namen entreißt die Opfer der Anonymität, die Nennung ihrer Schicksale verweist auf den von den Nationalsozialisten organisierten Massenmord.

Der Besuch des Mahnmals dient der Information über dessen Entstehung und, vor allem, über die langjährige Suche nach den Namen der jüdischen Opfer aus Hannover, am Beispiel ausgewählter Personen und Familien.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Volkshochschulen Langenhagen, Calenberger Land und Ostkreis Hannover sowie der Gedenkstätte Ahlem.

Status: Plätze frei

Kursnr.: N100.55

Beginn: So., 06.06.2021, 10:30 - 13:00 Uhr

Dauer: 1

Kursort: Mahnmal an der Oper Hannover

Gebühr: 0,00 € (inkl. MwSt.)

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Datum
06.06.2021
Uhrzeit
10:30 - 13:00 Uhr
Ort
Mahnmal an der Oper Hannover