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Semesterauftakt - Erich Kästner: „Man kann mitunter scheußlich einsam sein“

Zweifellos gehört Erich Kästner (1899-1974) zu den sprichwörtlich gewordenen Klassikern der Literatur des 20. Jahrhunderts.

In seinem vielfältigen Werk erwies er sich als humorvoller, melancholischer, zutiefst humaner Beobachter einer außerordentlich bewegten und düsteren Epoche der deutschen Geschichte. Doch welcher Mensch verbarg sich hinter dem Satiriker, Lyriker, Journalisten und Moralisten, dem „Sänger der kleinen Leute und dem „Dichter der kleinen Freiheit“ wie Marcel Reich-Ranicki ihn einmal beschrieb?

Der Komponist und Rezitator Frank Suchland erzählt aus der spannenden Lebensgeschichte Erich Kästners, die stets eng mit den gesellschaftlichen Verhältnissen seiner Zeit verbunden war - über den Beginn mit zwei Vätern, die intensive Mutterbindung, die vielen Affären, die großen Erfolge und das traurige Ende. Dazu liest der vielseitige Künstler eine Auswahl bissiger, nachdenklicher, witziger und frivoler Gedichte des Schriftstellers aus drei Jahrzehnten.

„Hört Euch an, wie Frank Suchland Geschichten erzählen kann!“, lobte der Norddeutsche Rundfunk den Autor, der mit diesem Programm einen heiter-besinnlichen Vortragsabend für alle Literaturfreunde konzipiert hat, die Erich Kästners Werke schätzen oder kennen lernen wollen.

Eine Musikalische Lesung mit Frank Suchland (Rezitation) und Stephan Winkelhake (Klavier)

201.00
Fr, 14.02.20 | 19.00 Uhr
10,- €
>daunstärs<